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16.08.2026
11:00 Uhr
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Wer Geld beim Online-Glücksspiel verliert, kann seine Einsätze zurückfordern. Aber nicht immer hat das vor Gericht Erfolg.

Heute verspielt man sein Geld online im Handumdrehen. Apps machen das Smartphone zur mobilen Spielhalle und der Webbrowser zaubert blinkende Reihen aus Früchten, Zahlen oder rätselhaften Symbolen auf den Bildschirm. Noch dazu nutzten ausländische Anbieter die unklare deutsche Rechtslage im Online-Glücksspiel jahrelang aus und zogen ohne gültige Lizenz zahllose deutsche Spieler an.
Doch das Risiko des leicht zugänglichen Spiels um Geld ist groß, denn das Kapital ist schnell verprasst. Wer über mehrere Jahre hinweg in Online-Casinos spielt, verliert oft vier- bis fünfstellige Beträge.
Wer freut sich da nicht, wenn im Netz verlorenes Geld auf dem Rechtsweg zurückfließt? Spätestens seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) von April 2026 fühlen sich Online-Glücksspieler dazu ermutigt, ihr verspieltes Geld zurückzufordern. Unter welchen Umständen das gelingen kann und wann eine Klage kaum Erfolg verspricht, erklären wir auf den folgenden Seiten.